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App-Entwicklung

Sophie Bukowski | 15. März 2021


Die Tür in die Zukunft

Ausgangslage:  Sie haben eine gute App-Idee - aber nicht genügend Zeit oder fehlende fachliche Ressourcen, um diese eigenständig zu entwickeln?


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5 Fragen, die Sie vorab beantwortren sollen, wenn Sie App-Entwicklung effektiv outsourcen wollen

1. Die richtige Entscheidung treffen

Spätestens wenn es sich wirklich um ein realistisches Projekt handelt, sollten Sie darüber nachdenken, einen App-Entwickler zu beauftragen, damit Ihre Idee schnell auf den Markt kommt und Sie dabei möglichst wenig Geld ausgeben. Vor der Beauftragung eines App-Entwicklers sollten Sie sich vorab folgende Fragen stellen:

2. Was soll die App leisten?

Erst wenn Ihr Unternehmen den idealen Entwicklungsprozess und die richtige Plattform identifiziert hat, kann das
App-Entwicklungsteam beginnen, über die Funktionalität nachzudenken.

3. Für welche Plattform soll entwickelt werden? (iOS/Android)

Die Analyse des bestehenden Traffics auf Ihrer Unternehmenswebsite kann bei der Einschätzung der Nutzer in Bezug auf die Gerätepräferenz helfen.

4. Kann die bestehende Infrastruktur den erhöhten Datenverkehr bewältigen?

Der Fokus auf die Integration von Backend-Systemen und bereits vorhandener Infrastruktur ist essenziell. Unternehmen müssen die Kapazität der bestehenden Systeme berücksichtigen, um zusätzliche Transaktionen und Datenverkehr zu verarbeiten. Eine Cloud Lösung kann hier von Vorteil sein.

5. Wird das Design Priorität haben?

An diesem Punkt des Planungsprozesses sollten Entscheidungen über Plattformen, Gerätetyp, Entwicklungssprache und Anforderungen an die Funktionalität in Stein gemeißelt sein. Der Erfolg einer wertschöpfenden mobilen App liegt in der Endbenutzererfahrung (UX) und dem ästhetischen Design (UI).

 

Wenn Sie mit den Fragen bereits vertraut waren, helfen Ihnen diese 
5 Tipps bei der Durchführung und Koordination Ihrer
App-Entwicklung.

 

1. Sobald das Projekt vergeben ist, sollten Sie keinesfalls eilen.

Nur um schnellstmöglich mit der technischen Entwicklung der App zu beginnen. Fordern Sie Ihren Projektpartner auf, das Projekt in detaillierte Spezifikationen aufzuschlüsseln, die zusammen mit Wireframes (Drahtgitter-Modellen) dokumentiert werden. Damit erleichtern Sie auch die Arbeit des Entwicklers und verschaffen beiden Seiten einen ersten Überblick.

2. Überlegen Sie, welche Projektmethode am besten für Sie geeignet ist.

Das Wasserfallmodell ist in jedem Fall vorerst empfehlenswert. Grundsätzlich handelt es sich um ein lineares Vorgehensmodell, bei welchem das Vorgehen in aufeinander folgende Projektphasen mit konkret definierten Start- und Endpunkten organisiert ist. Sollten Sie jedoch noch keine konkreten Vorstellungen vom Endprodukt Ihrer App haben, bietet sich gegebenenfalls auch eine agile Methode, bei welcher die Entwickler flexibel und schnell auf sich verändernde Anforderungen reagieren können.

3. Lassen Sie sich den Zeitplan aufschlüsseln.

Klarheit über das Projekt erhalten Sie, wenn Ihr Projektpartner Ihnen eine detaillierte Aufschlüsselung des Zeitplans zur Verfügung stellt. Fordern Sie gleich zu Beginn eine solche an. So stellen Sie sicher, dass Ihr Partner sein gesamtes Team in das Projekt einbindet. Dies wird auch dazu beitragen, Ihre Erwartungen vor Beginn der Entwicklung festzulegen, so dass Sie keinen Kontrollzwang entwickeln.

4. Holen Sie sich in regelmäßigen Abständen Builds*.

Ein Teil des effektiven Managements eines jeden Projekts, ganz zu schweigen von der App-Entwicklung, ist die ständige Überprüfung des Aufwands, um sicherzustellen, dass das Projekt auf dem richtigen Weg ist und nicht von Ihrer Erwartung des fertigen Features abweicht. Legen Sie bestimmte Intervalle für die Überprüfung des Builds fest, um die Funktionen oder Module zu testen, und geben Sie rechtzeitig Feedback, damit Ihr Projektpartner immer auf Kurs bleibt. Sobald Sie das Beta-Stadium in der Entwicklung erreicht haben, sollte die Interaktivität mit dem Entwicklerteam zunehmen und Sie sollten die Builds häufiger überprüfen. Bis zu diesem Stadium sollten zwei bis drei Überarbeitungen in Ordnung sein.

5. Gestalten Sie den Prozess kollaborativ.

Beziehen Sie Ihren Projektpartner in den gesamten Denkprozess mit ein. Ihr Partner hat was die Realisierung von Ideen angeht viel mehr Erfahrung, da er mit Sicherheit bereits mehrere Apps entwickelt hat. Außerdem hat er Zugang zu und Wissen über viele verfügbare Tools und Optionen. Ihr Entwicklungspartner wird genauso begeistert von der App sein, wie Sie es sind, wenn er ein Teil der Produktdesign-Diskussionen sein darf.

 

 

 

* Als „Build“ wird in der Software-Entwicklung die Entwicklungsstufe einer Software vor Freigabe einer neuen Version verstanden. Dies beinhaltet den Prozess des Zusammenfügens von Programmteilen.